Polo Cup: Maciek Steinhof Trainingsschnellster in der Lausitz

Der Schwede Simon Reinberth belegte Rang zwei, Tourenwagen-Neuling Kris Heidorn aus Wunstorf und der Nürnberger Elia Erhart stehen in der zweiten Startreihe

Maciek Steinhof setzt seine Erfolgsserie im ADAC Volkswagen Polo Cup fort: Nach seinem Sieg vor zwei Wochen in Hockenheim markierte der 23-Jährige aus Polen nun die Trainingsbestzeit und sicherte sich damit die Pole-Positions für die beiden Rennen auf dem EuroSpeedway. Der Schwede Simon Reinberth belegte Rang zwei, Tourenwagen-Neuling Kris Heidorn aus Wunstorf und der Nürnberger Elia Erhart stehen in der zweiten Startreihe.

Regenfälle machten eine Neutralisation des ersten Zeittrainings und einen Wechsel auf Regenreifen für alle 26 Renn-Polo notwendig. Somit bildet das Ergebnis des zweiten 20-minütigen Trainings die Grundlage für beide Startaufstellungen.

Volkswagen Pilot Vernay auf dem Podium – Hartley Vierter
Jean Karl Vernay aus Frankreich hat beim Samstagrennen der Formel 3 Euro Serie auf dem EuroSpeedway Platz drei erzielt.

Der Franzose aus dem Volkswagen Partnerteam Signature machte von Startplatz vier aus eine Position gut und setzte die vor ihm fahrenden Konkurrenten im Verlauf des 24-Runden-Rennens unter Druck, fand aber keinen Weg vorbei. In der Gesamtwertung belegt er Rang zwei hinter Jules Bianchi (Frankreich/Dallara-Mercedes), der das Rennen gewann. Red-Bull-Junior Brendon Hartley (Neuseeland/Carlin Motorsport) fuhr von Startplatz sieben auf den vierten Rang vor und erzielte damit seine ersten Meisterschaftspunkte der Saison. „Rookie“ Tiago Geronimi (Brasilien) aus dem Team Signature verpasste als Neunter knapp die Punkteränge, während sein Teamkollege Mika Mäki eine sehenswerte Aufholjagd bot. Nach einem Ausrutscher im Zeittraining musste der Finne vom 28. Platz starten und fuhr bis auf Rang zwölf vor.

Jokinen neu bei Kolles & Heinz Union – einheitliche Farbmarkierungen

Das Volkswagen Partnerteam Kolles & Heinz Union hat sein Aufgebot komplettiert: Der 18-jährige Däne Johan Jokinen übernimmt den zweiten Dallara F308-Volkswagen neben Carlo van Dam und bestreitet ab dem EuroSpeedway alle weiteren Rennen zur Formel 3 Euro Serie. Ebenfalls neu: Die Formel-3-Renner mit Volkswagen Motor sind für die Zuschauer auf der Tribüne und vor dem Fernseher nun leichter zu erkennen. Alle sieben Autos tragen ab sofort einen weißen Überroll-Bügel und weiße Rückspiegel.

Polo Cup: Erst auf die Waage, dann ab ins Cockpit

Einen dicken Brocken wird David Jahn deshalb jedes Wochenende in seinen Polo mit der Startnummer 22 montiert.

Wenn die 27 Youngster des ADAC Volkswagen Polo Cup am EuroSpeedway auch nur annährend dort weitermachen, wo sie in Hockenheim aufgehört haben, dann dürfen sich die Fans in der Lausitz auf spektakulärsten Motorsport freuen: In einem turbulenten Rennen mit vielen Überholmanövern und packenden Positionskämpfen hatte Maciek Steinhof (PL) den Saisonauftakt für sich entschieden. Auf dem EuroSpeedway treten die Nachwuchs-Piloten gleich zwei Mal an: im letzten Rennen am Samstagabend und im Eröffnungsrennen am Sonntagmorgen – zweimal 15 Runden innerhalb von nur 15 Stunden.

Noch bevor die Motorsport-Talente aus sechs Nationen beim Auftakt in Hockenheim über Kurvenscheitelpunkt, Ideallinie oder optimalen Reifendruck nachdenken konnten, hieß es erst einmal: hinten anstellen und ab auf die Waage. In voller Rennfahrermontur mussten die 24 Herren und zwei Damen ihr Gewicht penibel und auf ein halbes Kilogramm genau protokollieren lassen. Nicht etwa, um den Junioren eventuelle Ernährungsdefizite aufzuzeigen – Chancengleichheit heißt das Stichwort.

Die nämlich ist schon seit mehr als einem Jahrzehnt wichtigster Garant für den exzellenten Ruf der Tourenwagen-Schule von Volkswagen. Dazu gehört neben der identischen Technik und zentralen Vorbereitung der 150 PS starken Cup-Polo auch deren Tausch untereinander vor jeder Veranstaltung. Und selbst einen Gewichtsvorteil, wie er noch im Kartsport möglich ist, schließt das ebenso strenge wie bewährte Reglement aus: 80 Kilo wird für jeden Teilnehmer inklusive Helm, feuerfester Kleidung und dem HANS-System zu Grunde gelegt – wer weniger wiegt, bekommt Ausgleichsgewichte unter den Fahrersitz.

Einen dicken Brocken wird David Jahn deshalb jedes Wochenende in seinen Polo mit der Startnummer 22 montiert. Der 18-Jährige aus Speyer ist mit 56 Kilogramm das Leichtgewicht im Starterfeld und wird nur noch von der Schwedin Sandra Oscarsson unterboten. Bei insgesamt 21 Piloten muss zugeladen werden, der Rest liegt über dem Nennwert. Einzig Nico Schilling landete mit exakt 80 Kilo einen Volltreffer. Ob er dieses Idealgewicht hält, wird sich zeigen – im Laufe der Saison folgt ein Kontroll-Wiegen.

ADAC Volkswagen Polo Cup: Punktestand Fahrer-Wertung nach einem von neun Rennen
1. Maciek Steinhof (Polen), 30 Punkte; 2. Matthias Gamauf (Österreich), 24; 3. Elia Erhart (Röttenbach), 20; 4. Marcus Fluch (Schweden), 17; 5. Felix Tigges (Wolfsburg), 16; 6. David Jahn (Speyer), 15; 7. Kris Heidorn (Wunstorf), 14; 8. Nils Mierschke (Lindenfels), 13; 9. Nico Schilling (Affalterbach), 12; 10. Tomáš Micánek (Tschechische Republik), 11; 11. Maximilian Hackländer (Rüthen), 10; 12. Marcel Belka (Lehrte), 9; 13. Sandra Oscarsson (Schweden), 8; 14. Simon Reinberth (Schweden), 7; 15. Jann-Hendrik Ubben (Ihlow), 6; 16. Maximilian Schneider (Hamburg), 5; 17. Vivien Volk (Speyer), 4; 18. Sönke Schmidt (Syke), 3; 19. Arne Larisch (Rotenburg Wümme), 2; 20. Ferenc Nagy (Nürnberg), 1.

Punktestand Rookie-Wertung nach einem von neun Rennen
1. David Jahn, 30 Punkte; 2. Kris Heidorn, 24; 3. Nico Schilling, 20; 4. Maximilian Hackländer, 17; 5. Jann-Hendrik Ubben, 16; 6. Maximilian Schneider, 15; 7. Sönke Schmidt, 14; 8. Arne Larisch, 13; 9. Ferenc Nagy, 12.

Hockenheim: Maciek Steinhof gewinnt turbulenten Auftakt zum Polo-Cup

Heißer Saisonstart in Hockenheim: Maciek Steinhof hat das hart umkämpfte Auftaktrennen zum ADAC Volkswagen Polo Cup gewonnen.

Im packenden Dreikampf um den Sieg setzte sich der Pole Steinhof gegen den Österreicher Matthias Gamauf und den Trainingsschnellsten Elia Erhart aus Nürnberg durch. Marcus Fluch aus Schweden und der Wolfsburger Felix Tigges belegten die Plätze vier und fünf, Lokalmatador David Jahn aus Speyer sorgte als Sechster und bester „Rookie“ für großes Aufsehen. Auch Gastfahrer Freddie Hunt, Sohn des ehemaligen Formel-1-Weltmeister James Hunt, erzielte mit Rang acht ein bemerkenswert gutes Ergebnis.

„Das war ein spannender und unterhaltsamer Saisonstart, die jungen Fahrerinnen und Fahrer haben den Zuschauern absolut sehenswerten Motorsport geboten“, fasste Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen zusammen. „Die erfahrenen Piloten haben beim Auftakt erfahrungsgemäß einen Vorteil – aber mit drei echten Neulingen in den Top 10 deutet sich schon an, wie stark der Jahrgang 2009 ist.“

Maciek Steinhof stieg jubelnd aus seinem 150 PS starken Renn-Polo. „Das war ein perfekter Start in die neue Saison“, sagte der mit 23 Jahren älteste Pilot im 27-köpfigen Feld. „Matthias und Elia waren wirklich sehr schnell. Zum Glück haben sie sehr viel miteinander gekämpft.“ Steinhof übernahm beim Start die Führung vor Gamauf sowie Erhart und behielt diese zunächst unangefochten – ein Unfall in der ersten Kurve sorgte für eine vier Runden lange Safety-Car-Phase. Nach dem Re-Start blies Matthias Gamauf zum Angriff, bremste Steinhof aus, doch der Pole konterte und hatte dabei Erhart im Schlepptau, Gamauf war wieder Dritter. Stoßstange an Stoßstange drehte das Führungstrio seine Runden, im letzten Umlauf kam der entscheidende Angriff von Gamauf. „Ich kam schneller ins Motodrom als Elia und sah die Chance“, so Gamauf, der Erhart in sehenswerter Manier ausbremste und Platz zwei übernahm.

Höhen und Tiefen erlebten die „Lokalmatadoren“ in Hockenheim: Vivien Volk aus Speyer startete von Rang sechs, wurde in den Startunfall verwickelt und musste das Feld von hinten aufrollen. Mit der zweitschnellsten Rundenzeit deutete die 19-Jährige aber an, dass ein besseres Ergebnis aus Schlussrang 18 möglich war. „Das war Pech. In zwei Wochen fahren wir auf meiner Lieblingsstrecke, dem EuroSpeedway Lausitz. Davon verspreche ich mir Einiges.“ Mehr als zufrieden war David Jahn, der ebenfalls in Speyer lebt. „Mein erstes Autorennen als bester Neueinsteiger zu beenden, ist super“, meinte der 18-Jährige, der vom Kart in den Tourenwagen aufgestiegen ist. Gaststarter Freddie Hunt genoss den Ausflug in den Polo-Cup. „Es hat Spaß gemacht, mal mit Dach über dem Kopf zu fahren“, so der Brite, der sonst im ADAC Formel Masters powered by Volkswagen antritt.

Polo Cup: Pole-Position für Elia Erhart – Vivien Volk brilliert beim Heimspiel

Der 21-Jährige verwies in den Schlusssekunden des Zeittrainings Maciek Steinhof aus Polen und den Schweden Simon Reinberth auf die Plätze

Erfolgreicher Start für Elia Erhart: Der Nürnberger erzielte die Pole-Position für das Auftaktrennen zum ADAC Volkswagen Polo Cup in Hockenheim. Der 21-Jährige verwies in den Schlusssekunden des Zeittrainings Maciek Steinhof aus Polen und den Schweden Simon Reinberth auf die Plätze. „Endlich hat alles gepasst, obwohl ich in Hockenheim meistens Schwierigkeiten hatte“, berichtete Erhart, der in seine dritte Polo-Cup-Saison geht. „Zweite und dritte Plätze habe ich bereits eingefahren – nun soll der erste Sieg her. Aber mir ist klar: Im Polo-Cup geht es so eng zu, da kann man sich nie sicher sein.“ Für eine faustdicke Überraschung sorgte Vivien Volk: Die schnelle Dame aus Speyer feierte mit Platz sechs ihr bislang bestes Trainingsergebnis und ließ damit den Großteil der männlichen Konkurrenz hinter sich. „Ich bin natürlich glücklich, dass mein Heimspiel so toll läuft – ich hoffe, das geht im Rennen so weiter“, so die 19-Jährige. Auch Neueinsteiger Maximilian Schneider, der sein erstes Wochenende als Rennfahrer überhaupt erlebt, war hoch zufrieden. „Im ersten Zeittraining Siebter und bester ,Rookie‘ zu sein, ist ein schönes Gefühl, aber einen Pokal gibt es dafür nicht. Ich muss das Ergebnis ins Ziel bringen“, weiß der 21-jährige. Gastfahrer Freddie Hunt, Sohn des ehemaligen Formel-1-Weltmeisters James Hunt, belegte im 28-köpfigen Feld Rang 17.

Volkswagen Pilot Mika Mäki verpasst das Podium nur knapp
Volkswagen Pilot Mika Mäki ist mit Rang vier in Hockenheim gut in die neue Saison der Formel 3 Euro Serie gestartet.

Der Finne ging von Platz drei ins erste Rennen, verlor in der turbulenten Startphase zwei Positionen und kämpfte sich im 20-Runden-Rennen wieder nach vorne. „Fünf Punkte sind ein ganz guter Einstand, auch wenn mehr drin gewesen wäre – das Rennen hätte gerne länger sein können“, so der 21-Jährige, der bis zum Schluss Top-Rundenzeiten und Stück für Stück zur Spitzengruppe aufschloss. Jean Karl Vernay, der wie Mäki für das Team Signature fährt, holte Rang sechs und zwei Punkte. „Ich war auf gebrauchten Reifen unterwegs, dafür war mein Speed ziemlich gut. Das lässt auf das zweite Rennen hoffen“, meinte der 21-Jährige aus Frankreich, der am Sonntag von Platz drei starten wird – die Startaufstellung ergibt sich aus dem Ergebnis des ersten Rennens, wobei die Reihenfolge der Plätze eins bis acht umgekehrt wird. Tiago Geronimi (BR/Signature) und Robert Wickens (CDN/Kolles & Heinz Union) belegten „powered by Volkswagen“ die Plätze zehn und elf, Carlo van Dam (NL/K&HU) und Brendon Hartley (NZL/Carlin) wurden als 18. respektive 19. gewertet.

Polo Cup: 150 PS, 26 Youngster, sechs Nationen

Das einzigartige Konzept – zentraler Einsatz und Tausch der Renn-Polo unter den Fahrern – garantiert größte Chancengleichheit

Mit einem bemerkenswert großen und bunten Starterfeld geht der ADAC Volkswagen Polo Cup am Wochenende (16./17. Mai) in Hockenheim gemeinsam mit der DTM in die neue Saison. Für die 26 Motorsport-Junioren aus Deutschland, Indien, Österreich, Polen, Schweden und Tschechien beginnt damit der enge Wettstreit um Punkte, Pokale und Karriere-Chancen. Das hat die erfolgreiche „Tourenwagen-Schule“ längst bewiesen: Sie ermöglicht Fahrerinnen und Fahrern zwischen 16 und 24 Jahren den günstigen Einstieg in den professionellen Motorsport und den schnellen Aufstieg in höhere Kategorien.

Das einzigartige Konzept – zentraler Einsatz und Tausch der Renn-Polo unter den Fahrern – garantiert größte Chancengleichheit und zugleich überschaubare Kosten. Ein weiteres wichtiges Merkmal: die sorgfältige und umfassende Vorbereitung der Talente auf den Motorsport. Vor dem ersten Rennen absolvierten die Nachwuchs-Piloten und die zwei Pilotinnen bei einem zweitägigen Lehrgang in Oschersleben ausgiebige Testfahrten und durchliefen Kurse von Daten-Aufzeichnung und Fahrzeug-Technik über Reifenkunde bis hin zur Medienarbeit. Bereits im März stand ein gemeinsamer Fitness-Lehrgang im verschneiten Allgäu auf dem Programm, bei dem neben praktischen Übungen auch das theoretische Wissen vermittelt wurde, um sich selbst optimal auf die Rennen vorzubereiten.

„Die Tourenwagen-Schule von ADAC und Volkswagen geht in ihre zwölfte Saison. Das Starterfeld ist bestens gefüllt, es stehen sechs Nationen am Start, Favoriten sind nur sehr schwer auszumachen. Das spricht für den sportlichen Wert, den sich der Polo-Cup in den zurückliegenden Jahren in Deutschland und international verdient hat“, erklärt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen.

Volkswagen Motorsport in Hockenheim
Saisonauftakt in Hockenheim: Nachwuchs-Talente in den Startlöchern
Etliche Testkilometer, hartes Fitness-Training, intensive Daten-Analyse – nun ist die Vorbereitung auf die neue Rennsaison abgeschlossen.

Der DTM-Auftakt in Hockenheim (15.–17. Mai) markiert für zahlreiche Nachwuchs-Piloten das lang ersehnte Startsignal. In der Formel 3 Euro Serie stehen sieben aufstrebende Piloten „powered by Volkswagen“ am Start, im ADAC Volkswagen Polo Cup treten nicht weniger als 26 Motorsport-Youngster in technisch identischen Renn-Polo gegeneinander an.

Technik: Cup-Polo 2009

Technische Daten des 150 PS starker Renntourenwagen

Sicher, schnell und zuverlässig– drei Attribute, die bei der Entwicklung des Renn-Polo ganz oben im Lastenheft standen. Das Ergebnis der sorgfältigen Weiterentwicklung ist ein seriennaher, 150 PS starker Renntourenwagen, der auch für Neueinsteiger beherrschbar ist und jedem Teilnehmer die Chance bietet, sein fahrerisches Talent zu beweisen. „Der Renn-Polo erfüllt hohe Ansprüche: Er muss einen erstklassigen Sicherheitsstandard bieten, viel Dynamik vermitteln und auch in turbulenten Rennen seine Robustheit beweisen“, unterstreicht Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. „Für junge Talente ist der Cup-Polo die ideale Basis, um das Einmaleins im professionellen Tourenwagen-Sport zu lernen.“

Sicherheit geht vor
Auf Basis des hohen Sicherheitsstandards der Serien-Version verfügt der Renn-Polo über ein Sicherheits-Paket, das den jungen Fahrern im Falle einen Unfalls höchstmöglichen Schutz bietet. So ist das HANS-System (Head and Neck Support), das sich auch in der Formel?1 und der DTM bewährt hat, vorgeschrieben. Ergänzt wird der Schutz durch eine komplexe Sicherheitszelle aus rund 20 Metern Stahlrohr sowie einen Rennsitz mit Kopf-Protektor. Das Sportlenkrad ist mit einem Airbag ausgerüstet und eine integrierte Feuerlöschanlage wird im Brandfall in Cockpit und Motorraum aktiviert. Um den Nachwuchs für den Aufstieg in höhere Kategorien vorzubereiten, sind alle Autos mit einem professionellen Datenaufzeichnungssystem ausgerüstet. „Das System ermöglicht anhand von Parametern, wie Geschwindigkeit sowie Brems-, Schalt- und Einlenkpunkten, eine detaillierte Analyse aller gefahrenen Runden“, erklärt der Chefinstruktor des Polo-Cup, Benedikt große Darrelmann. „So können die Piloten ihren Fahrstil gezielt optimieren.“

Seriennahe Technik fit für die Rennstrecke
Der 150 PS starke FSI-Zweiliter-Vierzylinder-Motor entspricht weitgehend der Serie und hat dank seiner Durchzugsstärke leichtes Spiel mit dem 1.060 kg wiegenden Tourenwagen. Für den Renneinsatz wurden Steuergerät, Motoraufhängung, Schwungscheibe, Ansaugtrakt und Auspuffanlage angepasst. Auch das agile Fahrwerk wurde mit speziellen Feder-Dämpfer-Einheiten weiterentwickelt. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Sechsgang-Schaltgetriebe, dessen Gangräder und Übersetzung angepasst wurden, sowie über ein Sperrdifferenzial auf die Vorderräder. Die Bremsanlage wurde besonders großzügig ausgelegt und mit einem Rennsport-ABS kombiniert. Die vorderen Scheiben messen 334 Millimeter und ermöglichen zusammen mit den 17-Zoll-Rädern enorme Verzögerungswerte. Der Cup-Polo rollt auf speziellen Dunlop-Pneus für trockene und nasse Bedingungen, die hohe Haftung und Kontrollierbarkeit garantieren.

Volkswagen Polo (Cup-Version)

Motor

Bauweise: Reihen-Vierzylinder-Ottomotor mit FSI-Benzindirekteinspritzung, vier Ventile pro Zylinder, zwei oben liegende Nockenwellen

Hubraum: 1.984 cm³

Leistung: 110 kW (150 PS) bei 6.000 U min-1

Drehmoment: 200 Nm bei 3.500 U min-1

Motormanagement: Bosch MED9 mit E-Gas

Auspuffanlage: Angepasste Abgasführung mit Fächerkrümmer, Sportkatalysator

Kraftstoff: Aral Ultimate

Kraftübertragung

Getriebe: Frontantrieb, Sechsgang-Schaltgetriebe, angepasste Übersetzung und Gangräder, gewichtsreduziertes Schwungrad, Differenzialsperre

Kupplung: Hydraulisch betätigte Sintermetall-Rennkupplung


Fahrwerk

Vorderachse: McPherson-Federbeine mit Dreieckslenker

Hinterachse: Verbundlenkerachse mit Längslenkern. Dämpfer/Federn Gewinde-Fahrwerk, Dämpfer in Zug- und Druckstufe auf Renneinsatz abgestimmt

Lenkung: Elektro-hydraulisch unterstützte Zahnstangenlenkung

Bremsanlage: ATE-Rennsport-ABS, innenbelüftete Faustsattel Scheibenbremsen vorn und hinten

Reifen: Dunlop 200/605-17 (Slick- und Regenreifen)

Chassis/Karosserie

Aufbau: Selbsttragende Karosserie, Überrollkäfig nach FIA-Norm, Aerodynamik-Kit

Cockpit: Volkswagen Airbag-Sportlenkrad, Recaro-Rennsitz mit Kopfprotektor, Sechspunkt-Gurt, Sicherheits-Gitternetz, Feuerlöschanlage, Aim-Memotec-Datenaufzeichnung

Länge/Breite/Höhe: 3.897/1.670/1.420 mm

Leergewicht: 1.060 kg

Polo-Cup 2009: Regeln und Teilnehmer

Die Fahrer dürfen keine Änderungen am Fahrzeug vornehmen. Lediglich der Frontstabilisator ist in drei Positionen justierbar, zudem darf der Luftdruck der Reifen angepasst werden

Die Kernpunkte des Reglements

  • Voraussetzung für die Teilnahme ist der erfolgreiche Abschluss eines Sichtungslehrgangs und des Qualifikationslehrgangs
  • Zugelassen sind Fahrerinnen und Fahrer der Jahrgänge 1983 bis 1993
  • Die Einschreibegebühr für eine Saison beträgt pro Fahrer 38.500 Euro und umfasst Vorbereitung, Wartung und Einsatz des Fahrzeuges sowie Rennoverall, Teamkleidung, Zugang zur Volkswagen Hospitality und Betreuung durch Instruktoren und Techniker
  • Die Fahrer dürfen keine Änderungen am Fahrzeug vornehmen. Lediglich der Frontstabilisator ist in drei Positionen justierbar, zudem darf der Luftdruck der Reifen angepasst werden
  • Pro Rennwochenende und Fahrer sind maximal sechs Dunlop-Slick-Reifen zugelassen. Die Anzahl an Dunlop-Regenreifen ist nicht festgelegt
  • Für die Teilnehmer wird inklusive Helm, HANS-System und feuerfester Kleidung ein Gewicht von 80 Kilogramm zugrunde gelegt. Piloten, die weniger auf die Waage bringen, erhalten entsprechende Ausgleichsgewichte, die unter dem Fahrersitz montiert werden
  • Die Fahrzeuge werden vor jeder Veranstaltung innerhalb der Farbgruppen unter den Teilnehmern getauscht. Auch die Zuordnung der Mechaniker variiert
  • Pro Veranstaltung sind ein Freies Training und ein Zeittraining von je 30 Minuten vorgesehen
  • Jeweils nach dem Freien Training und dem Zeittraining wird unter den fünf Besten ein Fahrer ausgelost, der die Datenaufzeichnung seiner schnellsten Runde für alle anderen Teilnehmer offenlegt
  • Die Rennen werden stehend gestartet und führen über eine Distanz von rund 50 Kilometer
  • Die Punktevergabe erfolgt nach dem Schema 60-48-40-34-32-30-28-26-24-22-20-18-16-14-12-10-8-6-4-2. Bei den ersten beiden Rennen der Saison werden halbe Punkte vergeben, um den Vorteil der erfahrenen Piloten gegenüber den Neueinsteigern zu reduzieren
  • Gaststarter erhalten keine Punkte und kein Preisgeld. Eingeschriebene Teilnehmer rücken in der Punkte- und Preisgeld-Wertung auf
  • Der Titelträger darf im Folgejahr nicht mehr im ADAC Volkswagen Polo Cup starten.

ADAC Volkswagen Polo Cup 2009:
26 Teilnehmer aus sechs Nationen

Nr. Vorname Name (Nation) Wohnort (Land) Fahrzeugfarbe
2 Maciek Steinhof (PL) Krakau (PL) silber
3 Elia Erhart (D) Röttenbach (D) rot
4 Max Sandritter (D) Raubling (D) blau
5 Stefan Kolb (D) Karlsruhe (D) gelb
6 Arne Larisch (D) * Rotenburg a.d. Wümme (D) gelb
7 Felix Tigges (D) Wolfsburg (D) schwarz
8 Nils Mierschke (D) Lindenfels (D) blau
9 Matthias Gamauf (A) Innsbruck (A) schwarz
10 Vivien Volk (D) Speyer (D) rot
11 Florian Spengler (D) Ellwangen (D) silber
12 Maximilian Schneider (D) * Hamburg (D) silber
14 Tomás Micánek (CZ) Brünn (CZ) rot
15 Ashwin Sundar (IND) Chennai (IND) gelb
16 Marcel Belka (D) Lehrte (D) weiß
17 Marcus Fluch (S) Ekerö (S) silber
18 Philipp Lietz (A) Ybbsitz (A) rot
19 Sandra Oscarsson (S) Trångsund (S) blau
20 Simon Reinberth (S) Borlänge (S) blau
21 Ferenc Nagy (D) Nürnberg (D) weiß
22 David Jahn (D) * Speyer (D) blau
23 Patel Aditya (IND) Tamil Nadu (IND) blau
24 Maximilian Hackländer (D) * Rüthen (D) silber
25 Kris Heidorn (D) * Wunstorf (D) silber
27 Nico Schilling (D) * Affalterbach (D) silber
28 Sönke Schmidt (D) * Syke (D) weiß
29 Jann-Hendrik Ubben (D) * Ihlow (D) weiß

* punktberechtigt für die Rookie-Wertung.

Motorsport-Fitnesscamp in Oberjoch: Polo-Cup-Piloten fit für die Saison 2009

Optimale Fitness, richtige Ernährung, mentale Stärke – die Volkswagen Talente des ADAC Volkswagen Polo Cup gehen gut vorbereitet in die Saison 2009.

Im Volkswagen Fitnesscamp in Oberjoch im Allgäu trainierten 33 Nachwuchsrennfahrer aus 14 Nationen unter Anleitung von Sport-Profis in den Bereichen Ausdauer, Koordination und Kraft. Der viertägige Lehrgang bot neben praktischen Übungen auch teambildende Einheiten und Theoriestunden, um für die tägliche Vorbereitung auf die Rennen gerüstet zu sein.

„Die Volkswagen Motorsport Familie ist fit für die Rundstrecken-Saison 2009“, bilanziert Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen, der selbst am Training teilnahm. „Dieser Fitnesslehrgang hat unseren Nachwuchspiloten neben praktischen Übungen auch das theoretische Wissen vermittelt, sich selbst optimal auf die Rennen vorzubereiten. Nur wer in perfekter körperlicher Verfassung ist, kann bis zur letzten Runde voll konzentriert bleiben. Fitness und mentale Stärke sind im Rennsport zentrale Erfolgsfaktoren. Bei Volkswagen ist dieser Lehrgang fester Bestandteil der erfolgreichen und professionellen Nachwuchsförderung, und es war schön, erstmals mit der ganzen Mannschaft zu trainieren.“

Praxis: Ausdauer, Koordination und Kraft für die Arbeit am Lenkrad

Hohe Konzentrationsfähigkeit und gutes Reaktionsvermögen werden einem Rennfahrer im Cockpit ebenso abverlangt wie körperliche Fitness. Neben den auftretenden Beschleunigungskräften sind auch Vibrationskräfte, teilweise hohe Temperaturen sowie Lenkkräfte, schnelles Schalten und der flinke Tanz auf den Pedalen zu meistern. Das Volkswagen Fitnesscamp bereitete die Nachwuchspiloten mit einem speziell entwickelten Programm auf diese Belastungen vor.

Die Ausdauerleistung der jungen Athleten war bei Ski-Langlauf, Schneeschuh-Wanderung und Laufeinheiten gefragt, die Koordinationsfähigkeit unter Belastung wurde in einem Indoor-Parcours sowie beim Biathlon auf die Probe gestellt, die Kombination aus Kraft und Ausdauer war dagegen beim Zirkeltraining das Übungsziel.

„Das Fitnesscamp hat mir gezeigt, in welchen Bereichen ich durch mein Pensum, das ich zwei- bis dreimal in der Woche absolviere, schon gut aussortiert bin. Aber auch, wo ich noch zulegen muss“, so Polo-Cup-Pilot Maximilian Sandritter aus Raubling „Dazu wurde uns noch die Theorie dahinter nähergebracht, damit wir in Zukunft unser individuelles Programm optimal zusammenstellen können.“

Theorie: umfassendes Wissen für die tägliche Vorbereitung

Neben dem Körper wurde in Oberjoch auch der Geist der Volkswagen Talente gefordert: Zwei Seminare informierten die Piloten aus Polo-Cup, Formel 3 Euro Serie, ATS Formel-3-Cup und Britischer Formel-3-Meisterschaft über die optimale Sportler-Ernährung sowie über zielführende Fitnesseinheiten im Alltag. Ein gutes Ausdauertraining erhöht die Belastbarkeit des Herz-Kreislauf-Systems im Rennen sowie die Temperaturbelastbarkeit. Dazu erhöht sich die Toleranz gegenüber mentalem Stress. Welche Sportarten sich als Ausdauertraining eignen, war ebenso Lehrinhalt wie das Wissen um ein gezieltes Krafttraining, das die Belastungen auf den Körper im Cockpit, verursacht durch Beschleunigungswerte und Vibrationen, verringert.

„Im Fitnesscamp hatten wir die Gelegenheit, Sportarten wie Ski-Langlauf zum ersten Mal auszuprobieren“, so der finnische Formel-3-Pilot Mika Mäki, der „powered by Volkswagen“ in der Euro Serie an den Start geht. „Auch das Schneeschuhwandern ist für einen Rennfahrer etwas nicht Alltägliches. Es hat viel Spaß gemacht, mich aber auch ganz schön ins Schwitzen gebracht. Eine wichtige und lehrreiche Station in der Saisonvorbereitung.“

Teambildende Einheiten für die Volkswagen Mannschaft

Neben den körperlichen Aspekten stand auch die Teamfähigkeit der Teilnehmer im Mittelpunkt des Vier-Tage-Programms. Bei einem nächtlichen Fackellauf die Ski-Abfahrtspiste von Oberjoch hinauf und dem anschließenden Abendessen auf der Skihütte kamen die Fahrer Disziplin-übergreifend ins Gespräch. „Es war klasse, sich mit den Fahrern aus der Formel 3 in Ruhe austauschen zu können“, so der polnische Polo-Cup-Fahrer Maciek Steinhof, bereits im zweiten Jahr Mitglied der Volkswagen Familie. „Im Fahrerlager trifft man die Kollegen aus der Euro Serie zwar häufig, doch meist fehlt dann die Zeit für Gespräche.“

Durch Theorie und Praxis geschult, bewiesen sich die 33 Rennsportler zum Abschluss des Volkswagen Fitnesscamps in einem Staffel-Wettkampf im Ski-Langlauf. „Der Wettbewerb ist Teil unseres Lebens, deshalb habe ich den abschließenden Staffellauf sehr genossen“, so der 21-jährige Franzose Jean-Karl Vernay. „Es war noch einmal eine Gelegenheit, sich richtig auszupowern. Alles in allem fühle ich mich jetzt gut auf die Saison vorbereitet. Es wird Zeit, dass es endlich losgeht.“

Polo-Cup und Formel 3 Euro Serie erleben ihren Saisonstart vom 15. bis 17. Mai in Hockenheim, die Britische Formel-3-Meisterschaft vom 09. bis 13. April in Oulton Park (GB). Der ATS Formel-3-Cup beginnt zeitgleich am Osterwochenende in Oschersleben.

Polo Cup Südafrika: Mortimer von Rang vier auf den Thron

Volkswagen Polo Cup China: Xu Weidan und Lai Ming sind das Spitzen-Duo

Vor dem letzten Rennwochenende des Volkswagen Polo Cup Südafrika in Killarney belegte Jared Mortimer mit elf Punkten Rückstand auf Tabellenführer Gennaro Bonafede den vierten Tabellenplatz. Mit einem zweiten Rang im ersten Durchgang und seinem siebten Saisonsieg in Lauf zwei schaffte der Südafrikaner noch den Sprung auf den Titel-Thron, profitierte dabei aber auch von der krankheitsbedingten Absage des bisherigen Tabellen-Zweiten Miguel Pasqualli.

Endstand Volkswagen Polo Cup Südafrika nach 20 Rennen: 1. Jared Mortimer, 181 Punkte; 2. Mathew Hodges, 176; 3. Gennaro Bonafede, 176; 4. Miguel Pasqualli, 162; 5. Bryan Morgan, 131; 6. Grant Gatland, 121; 7. Kieren Quarmby, 103; 8. Divan Wentzel, 94; 9. Devon Robertson, 91; 10. Raymond Johnson, 84.

Volkswagen Golf GTI Cup Japan: Hamasaki verteidigt Titel
Der überragende Pilot im Volkswagen Golf GTI Cup Japan hieß Masaru Hamasaki. Der Titelverteidiger sicherte sich an beiden Rennwochenenden die Pole-Position und gewann alle vier Läufe auf dem Tsukuba Circuit. Für Aufsehen sorgte bei der zweiten Veranstaltung der „Rookie“-Meister des ADAC Volkswagen Polo Cup, Maximilian Sandritter, der bei seinem Asien-Gastspiel zwei zweite Plätze hinter Hamasaki belegte.

Endstand Volkswagen Golf GTI Cup Japan nach vier Rennen: 1. Masaru Hamasaki, 76; 2. Tetsu Maruyama, 43; 3. Mitsuru Hagiwara, 40; 4. Ken Kubo, 30; 5. Maximilian Sandritter, 29; 6. Takahiro Teshigawara, 19; 7. Kenichi Suzuki, 18; 8. Hiromaro Suzuki, 13; 9. Yoshimichi, 11; 10. Hironobu Fujio, 2.

Volkswagen Polo Cup China: Xu Weidan und Lai Ming sind das Spitzen-Duo
Xu Weidan (Malaysia) und Lai Ming (Peking) waren die dominierenden Piloten des Volkswagen Polo Cup in China, der in zehn Läufen ausgetragen wurde. Am letzten Rennwochenende Ende Dezember machten die beiden Piloten den Titelkampf unter sich aus, Xu Weidan behielt mit vier Punkten Vorsprung die Oberhand. Als Auszeichnung für seine vorbildliche Pressearbeit in Deutschland startete auch Ignacio Espinosa in Asien. Der 17-jährige Peruaner vertrat den ADAC Volkswagen Polo Cup mit einem zweiten Platz beim Lauf in Zhuhai hervorragend.

Endstand Volkswagen Polo Cup China nach zehn Rennen: 1. Xu Weidan, 176 Punkte; 2. Lai Ming, 172; 3. Le Kepeng, 150; 4. Hu Yi, 133; 5. Wan Jincun, 107; 6. Liu Kai, 104; 7. Xia Yu, 101; 8. Teng Jianghe, 77; 9. Long Lingyun, 76; 10. Lu Lei, 75.

Polo Cup ist ein echter Exportschlager

Markenpokal-Rennen mit Volkswagen haben Konjunktur.

„Das Modell der ‚Tourenwagen-Schule' hat sich als echter Exportschlager erwiesen“, sagt Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. „Die Förderung von jungen Talenten mit absoluter Chancengleichheit und zu vertretbaren Kosten ist für Volkswagen schon immer ein wichtiger Baustein des Motorsport-Engagements gewesen, auch über Deutschlands Grenzen hinaus. Die Bilder von strahlenden Siegern und Meistern in Asien, Afrika oder den USA sind ein schöner Lohn für unser Engagement.“

ADAC Volkswagen Polo Cup Deutschland: Rambow entscheidet Final-Krimi für sich
Die Titel-Entscheidung im ADAC Volkswagen Polo Cup, ausgetragen mit identischen Polo mit 150 PS starken Zweiliter-Motoren, fiel erst beim Saisonfinale in Hockenheim. Der 19-jährige Alexander Rambow setzte sich im Zweikampf gegen den 23-jährigen Südafrikaner Shane Williams auch dank seiner drei Saisonsiege durch. Der Vorsprung betrug am Ende nur zwei Punkte. Den dritten Rang sicherte sich der Schwede Andreas Simonsen. In der prestigeträchtigen Wertung für Neueinsteiger dominierte Maximilian Sandritter nach Belieben und war bei sechs Rennen „bester Rookie“.

Endstand ADAC Volkswagen Polo Cup nach zehn Rennen: 1. Alexander Rambow (D), 382 Punkte; 2. Shane Williams (ZA), 380; 3. Andreas Simonsen (S), 314; 4. Thor Qualmann (DK), 284; 5. Maciej Steinhof (PL), 268; 6. Niclas Olsson (S), 252; 7. Elia Erhart (D), 241; 8. Maximilian Sandritter (D), 235; 9. Sebastian Voges (D), 188; 10. Stefan Kolb (D), 185.

Volkswagen Polo Cup Dänemark: Elgaard vorzeitig Meister
Im dänischen Volkswagen Polo Cup, traditionell innerhalb der dänischen Tourenwagen-Meisterschaft (DTC) ausgetragen, stand der 25 Jahre alte Lokalmatador Dennis Elgaard mit drei Siegen und einem zweiten Rang bereits nach dem fünften von sechs Läufen als Meister dieser Serie mit identischen Polo mit 180 PS starken 1,8-Liter-Turbomotor fest. Der neunte Rang seines einzig verbliebenen Titelrivalen, Thomas Faraas, war im Padborg-Park zu wenig. Beim Saisonfinale auf dem Jyllandsringen verlor der Norweger sogar noch seinen zweiten Gesamtrang an den Dänen Christoffer Østerby, der den letzten Lauf des Jahres für sich entschied.

Endstand Volkswagen Polo Cup Dänemark nach sechs Rennen: 1. Dennis Elgaard, 97 Punkte; 2. Christoffer Østerby, 85; 3. Thomas Faraas, 69; 4. Jan Seerup, 52; 5. Anders Fjordbach, 46; 6. Jens Enemark und Preben Møller, je 40; 8. Kasper Bording, 33; 9. Morten Troelsen, 25; 10. Kenny Bremerstent, 22.